Freisprechung 2017

Erfolgreich sein im Handwerk:

14 neue Maler- und Lackierer/innen freigesprochen


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Freisprechung 2017 Maler- und Lackierer-
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14 neue Maler- und Lackierer/innen freigesprochen

Die Absolventen und Absolventinnen des Ausbildungsberufes zum/zur  Maler- und Lackierer/in mit Mitgliedern des Innungsvorstand Obermeister Ralf Behrens (rechts), Lehrlingswart Michael Eckhoff (links) und Berufsschullehrer Volker Henkis (zweiter v.li) bei
Die Absolventen und Absolventinnen des Ausbildungsberufes zum/zur Maler- und Lackierer/in mit Mitgliedern des Innungsvorstand Obermeister Ralf Behrens (rechts), Lehrlingswart Michael Eckhoff (links) und Berufsschullehrer Volker Henkis (zweiter v.li) bei

28.07.2016, Stade. Der helle und freundliche Wintergarten im Gastraum des Stader Traditionshauses „Zur Einkehr“ ist für die diesjährige Freisprechung der Maler- und Lackierer-Innung festlich geschmückt. 12 Absolventen und zwei Absolventinnen werden feierlich in den Gesellenstand erhoben und schließen damit eine dreijährige Ausbildung im Malerhandwerk erfolgreich ab. Festredner Michael Seggewiß, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Stade, sprach lobende und mahnende Worte an die jungen Handwerker: „Sie sind nun ein Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen auf dem Weg von der Schule zum Beruf. Engagieren Sie sich beruflich und privat und nehmen Sie Ihre jüngeren Mitmenschen an die Hand – nur so können wir die Zahl derer, die auf dem Weg in die Berufswelt verloren gehen, in Zukunft weiter minimieren.“

 

Das sollten sich auch die beiden Jahrgangsbesten Lukas Schlosser (21 Jahre aus Neu Wulmstorf, Lehrbetrieb Marco Wittmaier GmbH Buxtehude) und Björn Thomas 20 Jahre aus Apensen, Lehrbetrieb Bostelmann & Sohn GmbH Moisburg) vornehmen. Beide haben mit einer Note zwei in Theorie und Praxis ihre Gesellenprüfung 2017 besonders erfolgreich absolvieren können.

Die Veranstaltung

Der gesellige Kreis mit ca. 60 Teilnehmern aus Vorstandsmitgliedern, geladenen Gästen, Lehrern, Absolventen und dessen Begleitungen bilden in dem kleinen und modernen Wintergarten ein vertrautes und gemütliches Beisammensein.

 

Die ausgelassene Stimmung wird, dank der zeremoniellen Festrede durch den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Stade Michael Seggewiß, sowie der wunderbar musikalischen Begleitung des Duos namens The Age of Aquarius mit den Mitgliedern Laura Schulze & William Schellenberg, stilvoll abgerundet. Die beiden Hamburger spielten einen Mix aus mehreren Jahrzehnten Musikgeschichte, stets bepackt mit guter und euphorischer Melodie.

 

Nachdem, Obermeister der Innung, Ralf Behrens die rund 60 Gäste zur diesjährigen Freisprechung begrüßte und den Vorstand seiner Innung vorstellte, übergab er an den diesjährigen Festredner Michael Seggewiß, der sich nicht lange bitten ließ.

Die Festrede

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises Stade Michael Seggewiß sprach, wie er selbst verlauten ließ, als „…mehr oder wenig talentierter Hobbyhandwerker“ zu den jungen Absolventen. Er stellte schnell klar, welchen Respekt er vor der Leistung der jungen Maler und Lackierer habe. „Ein kurzer Blick in die Vielfältigkeit Ihres Berufsbildes reicht, um schnell festzustellen, dass es bei weitem mehr ist als Tapezieren und Streichen“. Seggewiß stellte die Talente, die ein solcher Handwerker haben müsse vor und sprach von Sorgfalt, über einen Sinn für Estetik bis hin zu mathematischen und chemischen Kenntnissen. Nicht zuletzt betonte er ebenfalls, wie wichtig es sei „…am Ball zu bleiben“. So verändern sich die Anforderungen an den Beruf des Malers kontinuierlich. „Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass mittels Drohnentechnik eine Häuserfassade bearbeitet werden würde?“.

 

Anschließend dachte der Geschäftsführer mit den Anwesenden über drei Gedanken nach: „Wohin wird Ihr Weg sie führen? Wie ist Ihr Ausgangspunkt jetzt? Und wie gehe ich mit Siegen und Niederlagen um?“. Dabei wünschte er den jungen Gesellen den vermeintlich verlorenen Ball für sich immer wieder zurück gewinnen und erkämpfen zu wollen.

 

Ein weiterer Wunsch stand auf Seggewiß Liste: „Sie sind nun ein Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen auf dem Weg von der Schule zum Beruf. Engagieren Sie sich beruflich und privat und nehmen Sie ihre jüngeren Mitmenschen an die Hand – nur so können wir die Zahl derer, die auf dem Weg in die Berufswelt verloren gehen, in Zukunft weiter minimieren.“ Damit beendete er seine Festrede und übergab an den Vorstand der Innung, die nun die Gesellenbriefe und Zeugnisse übergeben werden.

Die Absolventen

14 Maler- und Lackierer-Auszubildende starten mit der Freisprechung in ihr neues Berufsleben. Berufsschullehrer Volker Henkis verwies auf die zwar geringe, jedoch gute und qualitativ hochwertige Quote in diesem Jahr. „Das ist richtig gut – ein wirklich ordentliches Gesamtergebnis. 17 sind zu den Prüfungen angetreten, 14 haben am Ende bestanden." – eine Quote, die sich laut Henkis sehen lassen kann, denn “…die Prüfung sei sicherlich nicht von schlechten Eltern gewesen“, so Henkis.

 

Mit zwei ganz besonderen Eigenschaften verbindet der Berufschullehrer den Jahrgang 2017 – „Ihr wart willig und konntet euch benehmen“ zusammen mit einem Augenzwinkern sorgte Henkis damit für einen von vielen fröhlichen Momenten. Die jungen wilden seien vom Schüler zum Fachpartner geworden, mit dem man sich auf Augenhöhe unterhalten könne: „Ihr könnt nun auf die Kunden losgelassen werden und damit sogar Geld verdienen – nun endlich als Geselle.“

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Ein neuer Farbkleks - Übergabe der Gesellenbriefe

Die Prüfungskommission und Teile des Vorstandes übergaben den 14 Absolventen/innen nun feierlich ihren Gesellenbrief. Dabei findet eine ganz besondere Traditionen statt – Der Altgeselle Thomas Hartert erhebt die jungen Maler- und Lackierer/innen mit einem Farbstrick auf der Wange in den Gesellenstand – ein Zeichen, das schon viele hunderte Jahre die Freisprechung begleitet.

 

Die Jahrgangsbesten mit 2x2

Übergabe des Gesellenbriefes an die beiden Jahrgangsbesten Björn Thomas (links) und Lukas Schlosser (rechts) mit Mitgliedern der Prüfungskommission und des Innungsvorstandes v.l: Obermeister Ralf Behrens, Lehrlingswart Michael Eckhoff und Berufsschullehrer Volker Henkis.

Jahrgangsbeste wurde der 21-jährige Neu Wulmstorfer Lukas Schlosser, Lehrbetrieb Innungsmalerbetrieb Marco Wittmaier GmbH in Buxtehude, mit einer Note „2“ in Theorie und Praxis.

 

Die gleiche Leistung erarbeitete sich Björn Thomas aus Apensen. Mit einer „2“ in Theorie und Praxis wurde er ebenfalls Beste seines Jahrgangs. Der 20-jährige aus Apensen lernte beim Malerbetrieb Bostelmann & Sohn GmbH in Moisburg.

 

Beide erhielten neben ihren Gesellenbrief ein Buchgeschenk für ihre besonderen Leistungen.

Schüler sagen DANKE

Nach dem offiziellen Teil ließen es sich die Schüler nicht nehmen, sich bei ihren Lehrern für die Unterstützung während der Ausbildungsjahre zu bedanken. In Vertretung aller Übergaben Joey Stock und Björn Thomas ihren Berufsschullehrern Reiner Wassermann und Volker Henkis ein Geschenk als Dank.

Bei einem gemeinsamen Essen ließ die kleine und gut gelaunte Gesellschaft den Tag gemeinsam ausklingen.

 

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